Seit über 100 Jahren besteht der FSV Winkel. Viel ist passiert in diesen Jahren. Zwischen den Höhenflügen und Niederlagen vieler Jahrzehnte verstecken sich so einige Geschichten, die dem Rheingau und besonders den Winklern im Gedächtnis geblieben sind. Hier könnt ihr euch auf eine kleine Zeitreise begeben.

Es war einmal…

Im Jahr 1911, also sechs Jahre vor der offiziellen Gründung des Vereins, waren die Anfänge einer Fußballbewegung in Winkel zu finden. Im Mai 1911 stellten junge Turner den Antrag, eine Fußballabteilung zu gründen. Da die Turngemeinde diesen Antrag ablehnend gegenüberstand, wurde ein Sportverein ins Leben gerufen. Im Gasthaus Merscheid trafen sich interessierte Fußballfreunde und gründeten den SpV. 1911, dem auch eine Leichtathletikabteilung angeschlossen war. Die Gründer: Karl Siegl, Hennes Schönleber, Franz Freimuth, Paul Knoll, Karl Adam Nass, Franz Berg, Hans Martin, Christian Kunz, Anton Siegl, Franz Tobolanik und Johann Freimuth.

Das erste Spiel

Das erste Spiel

Am 6. August 1911 kam es zum ersten Fußballspiel gegen eine kombinierte Mannschaft des FV 08 Geisenheim, welches 0 : 8 verloren wurde. Das erste Tor für eine Winkeler Mannschaft überhaupt erzielte Karl Siegl im Rückspiel in Geisenheim. Die Fußballbewegung fand aber bald eine größere Resonanz in der Bevölkerung und nach kurzer Zeit waren 80 Personen Mitglieder des jungen Vereins. Mit einem Monatsbeitrag von 10 Pfennigen (welche oft nicht bezahlt werden konnten) war natürlich nicht viel anzufangen. Die Opferbereitschaft der Aktiven spielte daher eine entscheidende Rolle. Der Sportplatz am Rhein (lies Bolzplatz) bedurfte vor dem ersten Spiel einer gründlichen Renovierung. Die Tore waren transportabel und wurden zu jedem Spiel auf- und abgebaut.

Die Gründung

Pfingsten 1916 fanden sich wieder junge Sportfreunde im Gasthaus Zum Hasensprung um einen neuen Fußballverein aus der Taufe zu heben. Er trug den Namen Fußballclub Emden 1917 Winkel. (Zur Erinnerung an den bekannten Kreuzer Emden aus dem Ersten Weltkrieg). An der Gründerversammlung nahmen teil: Josef Huhn, Josef Merscheid, Josef Janz, Wendelin Kilzer, Karl Hallgarten, Christoph Strieth, Anton Nonella, Otto Göbel, Heinrich Göbel, Johann Freimuth, Josef Klärner, Valentin Derstroff und Christoph Dezius. Folgender Vorstand wurde gewählt: Josef Merscheid, Erster Vorsitzender; Christoph Strieth, Erster Schriftführer; Karl Hallgarten, Kassierer; Josef Huhn, Spielausschußvorsitzender und Spielführer.

Der neue Sportplatz

Der alte Sportplatz am Rhein genügte nun nicht mehr den gestellten Anforderungen. Ein neuer Sportplatz mußte geschaffen werden. Nach langen Verhandlungen gelang es, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und Graf Matuschka Greiffenclau, den jetzigen Platz an der Vollradser Alle zu einem Sportgelände auszubauen. Nur durch Eigeninitiative und großen Idealismus sowie die Opferbereitschaft aller Mitglieder war es möglich, dieses Projekt zu verwirklichen. Im Jahre 1933 war es dann soweit. Der neue Sportplatz wurde seiner Bestimmung übergeben. Durch die Bodenreform ging das Sportplatzgelände im Jahre 1948 in das Eigentum der damaligen Gemeinde Winkel über. Durch die Umstände der Zeit sanken die Leistungen der Mannschaft derart, daß die errungene Klasse nicht mehr gehalten werden konnte. Auch der 15 Jahre das Vereinsschiff lenkende verdienstvolle Erste Vorsitzende Fritz Schmitt nahm seinen Abschied. Im Jahre 1935 / 36 jedoch gelang nochmals die Meisterschaft. Dienstverpflichtungen, Einberufungen zum Arbeitsdienst und zur Wehrmacht setzten dem Spielbetrieb bei Kriegsausbruch 1939 ein Ende. Anfang der 40er Jahre wurde der Versuch unternommen, mit einer Jugendabteilung den Spielbetrieb wieder zu beleben. Durch den laufenden Abgang von jungen Spielern zum Wehrdienst sah sich der Verein jedoch genötigt, den Spielbetrieb gänzlich einzustellen.

Geburtstag ohne Feier

Das 25-jährige Jubiläum im Jahre 1942 konnte wegen der Kriegsereignisse nicht gefeiert werden.

Wiedergründung nach dem Krieg

Nach dem Zweitem Weltkrieg trafen sich wieder Männer, die die alte Tradition fortsetzten. Die damalige amerikanische Militärregierung hatte die Gründung von Fußballvereinen wieder gestattet. Ein Erlaß des Kultusministers vom 1. Juli 1946 besagte jedoch, daß alle vor 1945 bestehenden Vereine als aufgelöst gelten. Das Führen der Gründungjahreszahlen im Vereinsamen war nicht gestattet. Mit Schreiben des Landrats des Rheingaukreises vom 24. September 1946 wurde jedoch die Gründung des Sportverein Winkel genehmigt. Sportkamerad Jakob Kaster war damals die treibende Kraft. Er rief die Interessierten zu einer Versammlung in das Gasthaus Zur Rose. Die Führung eines Vereines war jedoch an verschiedene Voraussetzungen gebunden. Mit der Durchführung der Vorstandgeschäfte bis zu endgültigen Entscheidung durch die Spruchkammer wurden beauftragt: Johann Freimuth, Vorsitzender; Willi Freimuth, Kassierer; Adolf Lappas, Schriftführer. Der unter großen Opfer begonnene Spielbetrieb mußte jedoch wieder eingestellt werden, da keine ausreichenden Sportgeräte und Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung standen.

Erste Mannschaft nach dem Krieg

Durch die Rückkehr von Spielern aus der Gefangenschaft und die Ansiedlungen von Neubürgern, entstand wieder eine schlagkräftige Mannschaft, die auf Anhieb die Meisterschaft der B-Klasse Rheingau im Spieljahr 1947 / 48 mit 75 : 19 Toren und 31 : 5 Punkten vor der Spvgg. Amöneburg erreichte. Die Stärke  der Mannschaft wurde unterstrichen durch den Gewinn der Bezirksmeisterschaft (Kreise Limburg, Wiesbaden und Rheingau) gegen die Spvgg. Dehrn.

Abstieg

In diesem Jahr wurde um den Klassenerhalt in Entscheidungsspielen auf dem Platz von Schierstein 08 der SSV Hattenheim 3 : 0 geschlagen, gegen die Spvgg. Sonnenberg aber ging das Spiel 1 : 2 verloren. Damit war der FSV erneut zum Abstieg verurteilt.

Meister der B-Klasse im Weltmeisterjahr

Meister der B-Klasse im Weltmeisterjahr

Ungeschlagen holte sich der FSV, dessen Erster Vorsitzender Krackenberger ebenso großen Anteil an dem Erfolg hatte wie Spielertrainer Ludwig Schönleber, mit 58 : 20 Toren und 25 : 3 Punkten den Gesamtsieg.

40 Jahre FSV Winkel

Im Jahre 1957 feierten dann der FSV sein 40-jähriges Stiftungsfest. Die Tage des Jubiläums waren am 3. und 4. August. In einer eindrucksvollen akademischen Feier am 3. August 1957 im Saale des Gasthauses Zur Zwickmühle fand die Ehrung der Vereinsgründer statt. Johann Freimuth, Josef Merscheid, Josef Huhn und Josef janz wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt und mit der Goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet. Eine große Anzahl langjähriger treuer Mitglieder erhielt die Silberne Vereinsnadel. Für besondere Verdienste erhielt Gusatv Krackenberger ebenfalls die Goldene Vereinsnadel. Die Feier selbst wurde umrahmt von Gesangsvorträgen des Winkeler Frauenchor und des Mandolinenverein Winkel. Höhepunkt des Abends war das Auftreten des bekannten Kammersängers Martin Kremer. Der sportliche Teil des Festprogramms war mit Spielen der A-Jugend sowie Pokalspielen gegen die Erste und Zweite Mannschaft der Spvgg Eltville ausgefüllt.

50 Jahre FSV – das große Fest

50 Jahre FSV – das große Fest

Es war das erste große Vereinsfest des FSV. Ein riesiges Festzelt auf dem Kerbeplatz und die Mitwirkung aller Winkeler Vereine waren damals bei Winkeler Jubiläen selbstverständlich. Erwein Graf Matuschka-Greiffenclau war nicht nur Protektor des Festes, sondern stiftete auch anläßlich des Jubiläums-Turnieres den Weinpokal von Schloss Vollrade. Das Festprogramm konnte sich sehen lassen und lockte Tausende von Besuchern an: Neben dem sportlichen Teil, z. B. ein Jubiläums-Turnier, ein C-Jugendturnier, ein A/B-Jugendturnier, gab es ein Jubiläumsspiel der AH und einer Rheingauauswahl gegen Germania Wiesbaden. Die Akademische Feier begann mit einem Festgottesdienst in der Winkeler Pfarrkirche und setzte sich auf Schloß Vollrads mit der Ehrung von Mitgliedern. Einer der Höhepunkte des Jubiläums war der Große Rheinische Abend im Festzelt unter Mitwirkung der Sängervereinigung Winkel, der Tanzgruppe der Hessischen Landjugend und der Wikato-Gesangsgruppe. Am Sonntag gab es den Großen Bunten Nachmittag mit der Programmansage des unvergessenen Heinz Kloos, einen Pfingstball am Abend unter Mitwirkung der Musikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Johannisberg unter Leitung von Karl  Lohr. Der Frühschoppen am Montagvormittag, ein Unterhaltungskonzert ausgeführt durch die Kapelle der 8. amerikanischen Infanterie-division entsprachen mit dem abendlichen Tanz den Publikumwünschen der 60er Jahre.

Bau des neuen Sportplatzes

Abstieg in die B-Liga

Der Schock, nach 24 Jahren die A-Liga verlassen zu müssen, saß tief. An eine solche Situation konnte man sich in Winkel zum Teil gar nicht und zum Teil nur langsam gewöhnen. Über 20 Spieler verließen den Verein oder stellten sich nicht mehr den Seniorenmannschaften zur Verfügung. Der Verein war in seiner Existenz gefährdet und stand mit dem Rücken zur Wand. Mit den letzten verbliebenden und neu hinzugekommenen fremden Spielern konnte überraschend bereits in der ersten B-Liga-Saison 1980 / 81 eine Stabilisierung des Vereins erreicht werden. Unter dem neuen Trainer Rolf Hanauer war der sechste Tabellenplatz der Ersten Mannschaft und der zweite Platz der Reserve sogar als Erfolg zu werten. Danach ging es wieder aufwärts. 1980 / 81 wurde unter Trainer Günther Sturm die Erste Mannschaft Dritter in der Abschlußtabelle und die Reserve wurde Meister.

1954 bis 1979 – 24 Jahre ununterbrochen in der A-Klasse

Sicher gibt es im Sport immer wieder Höhen und Tiefen. Das geht heute vielleicht schneller als früher. Die Zeiten sind aber nicht vergleichbar. Während heute ein Verein je nach Kassenlage seine Leistung mit auswärtigen Spielern vor jeder Saison verstärken kann, waren die Vereine früher mehr auf den eigenen Nachwuchs angewiesen. Natürlich gab es auch damals Vereinswechsel. Aufgrund der mangelnden Mobilität der Jugendlichen hielt dieser sich in Grenzen und war nicht so leistungsverzerrend wie heute. Bis 1979 wurde in Winkel das Wort Stabilität besonders groß geschrieben, denn die Erste Mannschaft konnte sich in der Zeit von 1954 / 55 bis zum Spieljahr 1978 / 79 insgesamt 24 Jahre ununterbrochen in der A-Klasse behaupten. Nur in den ersten Nachkriegsjahren ging es auf und ab.

1981/82 – Trainerwechsel

1981 /82 wurde erneut der Trainer gewechselt und mit dem erfahrenen Spielertrainer Georg Stahl und mit der Ersten Mannschaft der Zweite Tabellenplatz erreicht.

1982/83 – Meister in der Kreisliga B

1982/83 – Meister in der Kreisliga B

In dieser Saison gelang dann endlich die Meisterschaft mit dem jungen Spielertrainer Hans-Joachim Jacob. Ein Kuriosum hatte sich in Winkel entwickelt, da die früheren erfahrenen Spielertrainer Sturm und Stahl weiterhin als Spieler, bei ihrer Mannschaft geblieben waren und gemeinsam mit ihrem jungen Nachfolger Jacob mit der Ersten Mannschaft die Meisterschaft errangen. Das hatte es wohl noch nirgends gegeben.

1984 – Erneuter Abstieg in die B-Liga

Nur eine Saison konnte sich die erste Mannschaft in der A-Liga halten. Der drittletzte Tabellenplatz mit 21 : 41 Punkte reichte für einen weiteren Verbleib in der A-Liga nicht aus und der FSV mußte gemeinsam mit Michelbach, Oestrich und Laufenselden absteigen.

1985 – Direkter Wiederaufstieg in die A-Liga

1985 – Direkter Wiederaufstieg in die A-Liga

Bereits in der Vorschau wurden Hallgarten und Winkel als Meisterschaftsanwärter gehandelt. Es standen zwei unterschiedliche Strukturen in Konkurrenz. Während Hallgarten mit einem Sponsor und fremden Spielern in zweiten Anlauf auf Meisterkurs ging, wollte Winkel mit dem neuen Spielertrainer Günther Bickelmaier und vielen Nachwuchsspielern schaffen. Der Zweikampf dieser beiden Vereine lieferte auch die Schlagzeilen in der Tagespresse. Im Großen Spiel der Kleinen vor cirka 700 Zuschauern fiel trotz des torlosen Unentschieden die Meisterschaftsentscheidung zu Gunsten Winkels.

Freude über den Sepp-Herberger-Preis

Freude über den Sepp-Herberger-Preis

1985 wird unser Verein mit dem Sepp-Herberger-Preis belohnt. Unser 1. Vorsitzender Adolf Czech durfte den Preis entgegennehmen. Der Preis wird an Vereine vergeben die sich besonders für die Jugendarbeit engagieren.

1986 bis 1991 – A-Liga

1986 bis 1991 – A-Liga

Das Vertrauen in die eigenen Jugendspieler hat sich bewährt. Diese Feststellung wird auch nicht durch die Tatsache verändert, daß der ursprüngliche Konkurrent um die B-Ligameisterschaft, der SV Hallgarten, in den Folgejahren den Durchmarsch bis in die Landesliga geschafft hat. Seit dem Wiederaufstieg in die A-Liga im Jahre 1985/86 hat der FSV eine kontinuierliche sportliche Fortentwicklung erlebt, die anhand der Tabellenspitze mit Zahlen zu belegen ist : 1985/86    13. Platz mit Trainer Günther Bickelmaier 1986/87    8. Platz mit Trainer Günther Bickelmaier 1987/88    9. Platz mit Trainer Günther Bickelmaier 1988/89    3. Platz mit Trainer Armin Lappas 1989/90    3. Platz mit Trainer Armin Lappas 1990/91    Meister mit Trainer Armin Lappas Daß der Verein Wert auf Breitenarbeit gelegt hat, zeigt sich im Leistungsvergleich der Reserve. Im Spieljahr 1988/89 wurde die FSV Reserve Meister der Kreisliga A und wurde auch auch Sieger der Bezirksmeisterschaft. 1990/91 gelang parallel zur Ersten Mannschaft erneut die Meisterschaft der Kreisliga A (inzwischen Bezirksliga)

1991 – Erste Mannschaft Meister der Bezirksliga und Kreispokalsieger

1991 – Erste Mannschaft Meister der Bezirksliga und Kreispokalsieger

Ohne jeden Zweifel darf die Saison 1990/91 als die sportlich erfolgreichste in der Vereinsgeschichte genannt werden. Die Meisterschaften der Ersten Mannschaft und der Reserve sowie der Pokalsieg im Endspiel gegen Oestrich werden wohl lange Zeit einmalig für Winkel bleiben. Ausgangspunkt für die Schlagzeilen in der Presse war der Tabellengleichstand zum Abschluß der Saison zwischen Walluf und Winkel. Es mußte zu einem Entscheidungsspiel zwischen Walluf und Winkel kommen, welches in Kiedrich ausgetragen wurde. 16. Mai 1991- Entscheidungsspiel in Kiedrich SG Walluf gegen FSV Winkel 0 : 2 Vor der Rekordkulisse von 1.400 Zuschauern konnte Winkel das Entscheidungsspiel um den Meister der Bezirksliga 2 : 0 gewinnen und somit erstmals in der Vereinsgeschichte in die Bezirksoberliga aufsteigen. Gratulation zur Meisterschaft in der Presse Gratulationen gab es auch auf der Meisterschaftsfeier, zu der der Verein alle Mitglieder mit einem Inserat eingeladen hatte. Mehr als 200 Gäste und Gratulanten waren von dem von Norbert Kunz kurzfristig organisierten Programm, welches zum Teil von dem ZDF-Sportmoderator Thomas Wark moderiert wurde, begeistert. Der FSV bedankte sich bei seinen zahlreichen erschienen Gästen mit einem Buffet.

1991/92 – Erste Mannschaft bleibt in Bezirksoberliga

In der Vorbereitung auf die erste Bezirksoberliga Saison vertraute Winkel überwiegend auf Nachwuchsspielern der eigenen Jugend, konnte sich aber auch noch mit einigen Spielern der Nachbarschaft verstärken. Der bereits seit längerer Zeit programmierte Trainerwechsel von Armin Lappas auf Berthold Frohmann wurde in die Tat umgesetzt. Auch wenn sich unsere Mannschaft im ersten Jahr der Bezirks-Oberliga behaupten konnten, so merkte mach doch den deutlichen Leistungsunterschied zur Bezirksliga. Man belegte somit einen sicheren 13. Platz.

1992/93- Erneuter Abstieg in die Berzirksliga

Winkel schien sich für die 2. Saison in der Bezirks-Oberliga durchaus verstärkt zu haben. Trainer blieb Berthold Frohmann. Leider belegte man nach 5. Pflichtspielen bereits den letzten Tabellenplatz mit 1 : 9 Punkten. Eine kleine Hoffnung kam auf, als Winkel im 9. Spiel in Erbenheim 2 : 1 gewann und die rote Laterne an Walsdorf abtreten konnte. Dieses Erfolgserlebnis konnte aber nicht fortgeschrieben werden, denn bis zum Ende der Vorrunde gab es nur noch einen Sieg mit dem 1 : 0 gegen Hünstetten im 17. Spiel. Diese Negativserie veranlaßte Trainer Berthold Frohmann seine Tätigkeit zu beenden, um der Mannschaft mit einem Nachfolger neuen Schub zu geben. In Winkel hoffte man, daß trotz der anerkannt guten Arbeit des Trainers Berthold Frohmann, mit einem neuen Trainer wieder die erwarteten Erfolge einkehren und verpflichtete Adalbert Sonntag. Es stellten sich zunächst auch Erfolge ein. Gegen Walsdorf und in Hoechst II wurde jeweils 3 : 1 gewonnen. Auch gegen Schwalbach und Walluf blieb man mit 4 : 2 bzw. 2 : 1 Sieger, bevor in dem denkwürdigen Spiel in Ahlbach mit einer 3 : 2 Niederlage die Hoffnungen auf einen Klassenerhalt zu Grabe getragen wurden.  Die späteren Achtungerfolge in Frauenstein (2 : 2), gegen Hattersheim (8 : 3), und gegen Kriftel (2: 0) konnten den Abstieg in die Bezirksliga nicht verhindern.

1993/94- Neuaufbau der Ersten Mannschaft

Nicht weniger als 14 Spieler verließen den FSV um bei anderen Vereinen mehr sportliche Erfolge zu finden. Trainer blieb Adalbert Sonntag und Spielausschußvorsitzender Nobert Kunz nannte das Ziel: Die Meisterschaft.. Leider rechte es nicht ganz zu Meisterschaft, man belegte aber trotzdem einen sehr guten dritten Platz.

1994/95 – Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga

1994/95 – Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga

Für die Saison 1994/95 kündigte sich frühzeitig ein Trainerwechsel an. Mit dem renomierten Trainer Willi Löhr sollte der Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga angestrebt werden. Am Ende der Saison war das unerwartete geschafft. Der FSV Winkel war erneut Meister der Bezirksliga. In der Organisation mußten sich die Verantwortlichen des FSV beeilen, denn es gab nur noch einen freien Termin, den 20.05.95, d.h. am Samstag vor dem letzten Punktspiel. Mit dem 6 : 0 Sieg in Bad Schwalbach am vorletzten Spieltag war aber die Entscheidung gefallen, so daß das letzte Spiel keine Bedeutung mehr hatte und deshalb auch keinen Einfluß auf die Feierlichkeiten nehmen konnte. Innerhalb einer Woche gelang tatsächlich die Organisation und wieder einmal konnte sich der FSV über ein volles Haus freuen.

1995/96 – Mission: Klassenerhalt

1995/96 – Mission: Klassenerhalt

In der Saison war die Zielvorgabe der Klassenerhalt, überraschend konnte man in dieser Saison oben mitspielen, so daß am Ende einer langen Saison einen sehr guten fünften Rang belegte.

1996/97 – Abstiegsangst und Trainerwechsel

1996/97 – Abstiegsangst und Trainerwechsel

Für die Saison 1996/97 konnte Winkel den renommierten Trainer Wolfgang Hammer als Nachfolger von Willi Löhr verpflichten. Die Zielvorgabe des Trainers war: Oberes Mittelfeld. Dieses Ziel schien zunächst durchaus realistisch zu sein, denn nach dem 10. Spiel belegte Winkel mit 21 Punkten den 3. Tabellenplatz hinter Spitzenreiter Walluf und Hochheim. Aus heute nicht nachvollziehbaren Gründen verließ das Glück den Trainer und die Mannschaft, so daß in den nachfolgenden23 Spielen nur noch 8 Punkte verbucht werden konnte. Aus der Euphorie der siegesgewohnten Mannschaft war plötzlich Angst vor einem möglichen Abstieg geworden, denn mit diesen 8 Punkten hatte die FSV Mannschaft in dem vergleichbaren Zeitabschnitt von 12 Spielen nur noch den letzten Platz belegt. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte entschloß daher der Spielausschuß gemeinsam mit dem geschäftsführenden Vorstand, Trainer Wolfgang Hammer freizustellen, um die Negativserie mit einem Nachfolger zu beenden. Dankenswerterweise hat sich Jugendleiter Armin Lappas bereiterklärt, das Training zunächst bis zum Saisonende weiterzuführen.

1997/98- Bezirksliga

Mit einer neuformierten Mannschaft sollte im diesen Jahr der direkte Wiederaufstieg in die Berzirksoberliga geliegen. Bis zum Ende der Saison spielte man ganz vorne mit und verpasste nur knapp den direkten Wiederaufstieg.

1998/99- Rückkehr in die Bezirksoberliga

1998/99- Rückkehr in die Bezirksoberliga

Für die Saison 1998/99 konnte Winkel den Spielertrainer Siegfried Iser als Nachfolger von Armin Lappas verpflichten. Mit Neuzugängen unter anderem aus der Landesliga und der Oberliga wurde die Mannschaft qualitativ sehr verstärkt. Ziel in der Saison war es den Wiederaufstieg in die Bezirkoberliga zu schaffen. Dieses Ziel wurde auch erreicht. Am Ende der Saison belegte man in der Bezirksliga Rheingau-Taunus den ersten Platz und durfte als Meister in die Bezirksoberliga aufsteigen.

1999/2000 – Knapp verpasster Aufstieg in die Landesliga

Als Aufsteiger in die Bezirksoberliga gestartet verpasste der FSV in dieser Saison nur knapp den Aufstieg in die Landesliga. Zu Beginn wurde die Mannschaft erneut verstärkt. Das Saisonziel, gesichert im Mittelfeld der Liga mitzuspielen, wurde bei weitem übertroffen. Von Anfang an spielte man oben mit und hatte sogar am letzten Spieltag der Saison die Chance den direkten Aufstieg in die Landesliga als Meister der Bezirksoberliga zu schaffen. Als Tabellen Zweiter empfing man den Tabellen Ersten den TSG Idstein. Vor über 750 Zuschauern kam es an der Vollradser Allee zum Endspiel um den direkten Aufstieg in die Landesliga. Mit einem Sieg würde der Aufstieg und somit der Durchmarsch aus der Bezirksliga in die Landesliga gelingen. Leider fehlte an dem Tag unserer Mannschaft das nötige Fortune und man verlor mit 1:5. Somit beendete man die Saison auf dem zweiten Tabellenplatz, einen Relegationsplatz zur Landesliga. In der Relegation zur Landesliga, die in drei weiteren Spielen ausgetragen wurde, konnte man das Negativerlebnis des letzten Spieltags nicht vergessen machen. Als Tabellen Zweiter der Relegationsgruppe zur Landesliga beendete man die Saison.

2000/01 – Bezirksoberliga und Sanierung des Sportplatzes

2000/01 – Bezirksoberliga und Sanierung des Sportplatzes

Nach einer spannenden letzten Saison konnte man in diesem Jahr nicht an die Erfolge des letzten Jahres anknüpfen. Noch während den Relegationsspielen in der letzten Saison wurde begonnen den Sportplatz an der Vollradser Allee zu sanieren, so dass die ersten Saisonheimspiele in Oestrich gespielt werden mussten. Unsere Mannschaft spielte in dieser Saison im gesicherten Mittelfeld. In der Winterpause entschloss man sich einen Trainerwechsel durchzuführen. Für Siegfried Iser konnte Winkel Werner Orf als Nachfolger verpflichten. Man beendete die Saison im oberen Drittel der Liga. Ziel für die neue Saison sollte es sein, den bisher knapp verpassten Aufstieg in die Landesliga zu schaffen.

2001/2002 – Krimi in der Relegation zur Landesliga

Mit Trainer Werner Orf absolvierte unsere Mannschaft die Saison 2001/2002 in der Bezirksoberliga. In dieser Saison gab es wieder nur eine Mannschaft die uns den direkten Aufstieg in die Landesliga verwehrte. Das Team vom FC Eddersheim wurde verdient Meister in der Bezirksoberliga Wiesbaden. Direkt dahinter folgte souverän unsere Mannschaft. Damit qualifizierten wir uns erneut für die Relegationsspiele zur Landesliga. In diesen Spielen kam es am letzten Spieltag zum Endspiel gegen den SG Dietzhölztal. Wieder mussten wir gewinnen um Aufzusteigen. Unsere Mannschaft begann konzentriert und führte knapp zur Pause. Nach dem Ausgleich wurde es zu einem Krimi in der Nachspielzeit. In der letzten Spielminute verfehlte unser Team nur knapp den Sieg als ein Schuss nur die Torlatte traf und ins Feld zurücksprang. Nach dem Schlusspfiff war die Enttäuschung unfassbar groß. Das Wiesbadener Kurier berichte vom Spiel: Relegation zur Landesliga. SG Dietzhölztal – FSV Winkel 2:2 (1:2).– Spielausschuss Norbert Kunz:„Alle sind hier am Ende. Wir sind völlig fertig. Die Landesliga war mein großer Traum“.

2002/2003 – Trainerkarussell in Winkel

Nachdem unsere Mannschaft furchtbar knapp den Aufstieg verpasste sollte es in der neuen Saison nun erst recht klappen. Als Meisterfavorit  startete unsere Mannschaft mit Werner Orf stark in die Saison. In Führung liegend kippte jedoch die Stimmung im Team und Werner Orf musste den Verein verlassen. Der neue Trainer Ludewig sollte den angefangenen erfolgreichen Weg weitergehen. Leider beendete unser neuer Trainer aus privaten Gründen sein Engagement bereits kurz vor der Winterpause. Zu diesem Zeitpunkt belegte unsere Mannschaft den zweiten Platz in der Tabelle. Unser 1. Vorsitzender Wolfgang Bauer übernahm kurzfristig das Traineramt und übergab in der Winterpause den Staffelstab an Spielertrainer Ronny Weimer weiter. Zusätzlich verstärkte man das Team um den Abwärtstrend zu stoppen. Alle Veränderungen halfen nicht mehr. Unser Team belegte am Ende den 3. Tabellenplatz und verpasste den Aufstieg und den Relegationsplatz. Unser Spielausschuss Norbert Kunz zog ein durchwachsenes Fazit: „Wir haben im Laufe der Runde mehrfach unsere Hausaufgaben nicht gemacht. Die Trainerwechsel haben gewiss auch zu viel Unruhe reingebracht“.

2003-2007 – Solide Jahre in der Gruppenliga Wiesbaden

Nach einem turbulenten Jahr an der Vollradser Allee sollte wieder Ruhe einkehren. Viele höherklassige Spieler ließ man ziehen und man baute eine neue Mannschaft mit jungen Spielern aus der eigenen Jugend auf. Der Aufstieg wurde vorerst vertagt. Armin Lappas übernahm das Traineramt. Die Bezirksoberliga Wiesbaden wurde in diesen Jahren in Gruppenliga Wiesbaden umbenannt. Unser Trainer stabilisierte unsere junge Mannschaft und übergab danach das Traineramt an Carsten Ache. In diesen Jahren spielten wir souverän im Mittelfeld der Gruppenliga. Als toller Erfolg ist auch der direkte Aufstieg unserer 2. Mannschaft in Kreisliga B zubewerten. In der neugegründeten Kreisliga C 2005/2006 setzte man sich spontan durch und stieg sofort auf. Unsere Mannschaft bestand komplett aus Spielern aus der eigenen Jugend. Unsere Jugendabteilung wurde immer erfolgreicher. Seit mehreren Jahren spielte unsere A, B und C Jugend regelmäßig in der Gruppenliga Wiesbaden. Dies ist auch der Grund für den Erfolg unserer 2. Mannschaft. Zusätzlich meldete unser Verein auch Mädchenmannschaften. Der Wunsch nach einem Kunstrasenplatz wurde immer größer. Vorerst durfte sich aber unser Verein über den Minikunstrasen, der im Jahre 2007 gebaut wurde freuen.

2007 – Verleihung des Sepp-Herberger-Preis und 90 Jahre FSV Winkel

2007 – Verleihung des Sepp-Herberger-Preis und 90 Jahre FSV Winkel

Bei der akademischen Feier zum 90-jährigen Vereinsbestehen wurde dem FSV zum zweiten Male die Anerkennung der Sepp-Herberger-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes für seine Jugendarbeit verliehen. Im Normalfall vergibt die Stiftung diese Urkunde jeweils nur einmal. Hier wurde jedoch die Kontinuität der Jugendarbeit gewürdigt. Der FSV Winkel ist somit einer von zwei Vereinen in ganz Deutschland, dem diese Ehre zum zweiten Male zuteil wird. Die erste Auszeichnung durch die Sepp-Herberger-Stiftung fand im Jahr 1985 statt. Jugendleiter Michael Palinkas, der die Abteilung Jugendfußball beim FSV zusammen mit seinen Stellvertretern Rolf Weiss und Dieter Herbst führt, führt selbstbewusst die Gründe für den Erfolg auf: Die hohe fachliche und menschliche Kompetenz des 28-köpfigen Trainerteams stelle die Basis für die stetig wachsende Jugendabteilung, in der etwa 240 Jugendliche in 13 Mannschaften, darunter auch zwei Mädchenteams, sehr aktiv sind. Ein wesentlicher Bestandteil des sportlichen Konzepts des Fußballvereins sei unter anderem auch die nahtlose Integration der älteren Jugendjahrgänge in den Seniorenbereich.

2007/2008 – Abstieg aus der Gruppenliga

In dieser Saison musste unsere Mannschaft den Abstieg in die Bezirksliga Rheingau-Taunus hinnehmen. Michael Habicht übernahm in der Winterpause für Carsten Ache. Leider konnte er auch nicht den Abwärtstrend stoppen und somit stiegen wir am Ende der Saison in die Kreisoberliga ab. Unsere Jugendmannschaften entwickelten sich jedoch weiter. Dafür wurde unsere Jugendabteilung mit dem Ehrenamtspreis des Rheingau-Taunus-Kreises in der Sparte „Sport“ ausgezeichnet.

2008/2009 – Meister der Kreisoberliga und Pokalsieger

2008/2009 – Meister der Kreisoberliga und Pokalsieger

Unter Trainer Michael Habicht gelang unserer wiedererstarkten Mannschaft der direkte Wiederaufstieg in die Gruppenliga Wiesbaden. Als Meister der Kreisoberliga Rheingau-Taunus stieg man direkt auf. Zusätzlich gewann unser Verein auch den Kreispokal und krönte damit eine erfolgreiche Saison.

2009/2010 – Starke Saison als Aufsteiger

2009/2010 – Starke Saison als Aufsteiger

Für Michael Habicht verpflichtete unser Verein Hartmut Freundenberg als neuen Trainer für diese Saison. In dieser Saison bestand unsere Mannschaft aus einer Mischung aus talentierten eigenen und erfahrenen höherklassigen Spielern. Die Stimmung und die Spielweise unseres Teams machte Freude auf mehr. Auf einem tollen 6. Platz in der Gruppenliga Wiesbaden beendete man die Saison. Neben dieser erfreulichen Entwicklung freute sich unser Verein über die Bestätigung, dass unser alter Hartplatz durch einen modernen Kunstrasenplatz ersetzt wird.

2010/2011 – Der Kunstrasen wird gebaut!

2010/2011 – Der Kunstrasen wird gebaut!

Leider konnten wir unseren erfolgreichen Trainer Hartmut Freudenberg nicht in Winkel halten. Nico de Rinaldis wurde als Nachfolger verpflichtet. Unser Verein freute sich sehr über den Bau der neuen Kunstrasenanlage. Unsere Mannschaft wurde erneut mit jungen hungrigen Spielern verstärkt und topte nebenbei das Ergebnis des Vorjahres. Auf Platz 3 beendete man die Saison in der Gruppenliga Wiesbaden. Der Sprung in die Verbandsliga wurde wieder ein Ziel für unser Team. Der neue Kunstrasenplatz sollte unserer spielstarken Mannschaft zusätzlich helfen.

2011/2012 – Blickrichtung Verbandsliga – FSV II Meister in der B-Liga

2011/2012 – Blickrichtung Verbandsliga – FSV II Meister in der B-Liga

Wieder ein toller Erfolg für unseren Verein. Die zweite Mannschaft wird Meister in der Kreisliga B und steigt in die Kreisliga A auf. Die Basis für diesen Erfolg wurde in der tollen Jugendarbeit gelegt. Der Verein freut sich sehr über die tolle Perspektive für die eigenen Jugendspieler. Mit einer Mannschaft in der Kreisliga A und in der Gruppenliga ist man sehr gut aufgestellt. Für unsere 1. Mannschaft wollte der Sprung in die Verbandsliga nicht wirklich funktionieren. Auf einem guten 4. Platz beendete man die Saison und vertagte das Ziel auf die nächste Saison.

2012/2013 – Krisenjahr – Abstieg aus der Gruppenliga und Rückzug der 2. Mannschaft

2012/2013 – Krisenjahr – Abstieg aus der Gruppenliga und Rückzug der 2. Mannschaft

Unsere Mannschaft startete hochmotiviert in die neue Saison. Unsere 2. Mannschaft spielte in der Kreisliga A und unsere junge Mannschaft mischte zu Beginn die Liga auf. Unsere 1. Mannschaft unter Trainer Nico de Rinaldis besaß ein sehr hohes Potenzial. Mit Spielern aus der Regionalliga und Verbandsliga konnte man sich mit den besten in der Liga messen. Leider kam unser Team nur sehr stockend in die neue Saison, festigte sich jedoch und wurde bis zur Winterpause immer stärker. Leider konnte unser Verein nicht so weitermachen wie bisher und musste Handeln. Private Gönner fuhren ihre finanziellen Zuwendungen im Laufe der Saison zurück. Da sich kein adequater Ersatz fand musste unser Vorstand die Reißleine in der Winterpause ziehen. Die finanziellen Zuwendungen für die Spieler konnten nicht weiter gezahlt werden. Somit verließ die komplette 1. Mannschaft und Trainer Nico de Rinaldis den Verein. Der Verein zog die zweite Mannschaft aus der Kreisliga A zurück und spielte unter Trainer Udo Weiss die Saison in der Gruppenliga mit den Spielern der zweiten Mannschaft zu Ende. Erwartungsgemäß stieg man in die Kreisoberliga ab. Nach diesem schweren Schlag für unseren Verein plante man absofort ohne finanzielle Zuwendungen für Spieler. Glücklicherweise entwickelte sich unsere Jugendabteilung weiterhin prächtig und zeigte damit dem Verein eine sportliche Perspektive auf.

2013/2014 – Neustart in der Kreisoberliga

2013/2014 – Neustart in der Kreisoberliga

Für die neue Spielzeit stellte man sich neu für die Kreisoberliga auf. Nach dem Rückzug und dem Zwangsabstieg startete die 2. Mannschaft in der Kreisliga B neu. Unser Vorstand freute sich über die Zusage unseres ehemaligen Trainers Hartmut Freudenberg. Christian George und Dennis Vogt assistierten ihm. Unsere 2. Mannschaft unter Trainer Peter Klärner hielt die Kreisliga B. Leider stellte sich nicht der Erfolg und die postive Stimmung aus der Saison 09/10 mit Hartmut Freudenberg wieder ein. Daraufhin gingen Harmut Freudenberg und unser Verein in der Winterpause wieder getrennte Wege. Christian George und Dennis Vogt übernahmen die Mannschaft und führten sie bis zum Ende der Saison auf einen tollen 3. Platz in der Kreisoberliga.

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